{"id":53,"date":"2014-06-11T14:36:40","date_gmt":"2014-06-11T12:36:40","guid":{"rendered":"http:\/\/chiusi.jura.uni-saarland.de\/WP\/?page_id=53"},"modified":"2025-12-10T17:24:49","modified_gmt":"2025-12-10T15:24:49","slug":"prof-dr-tiziana-j-chiusi","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/chiusi.jura.uni-saarland.de\/?page_id=53","title":{"rendered":"Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana J. Chiusi"},"content":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana J. Chiusi, geboren in Rom, studierte Rechtswissenschaft an den Universit\u00e4ten Rom \u201cLa Sapienza\u201d, Freiburg und M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Nach dem Abschlu\u00df des Jura-Studiums in Rom (1982) machte sie dort ihre Notariatsausbildung. Parallel dazu absolvierte sie den Aufbaustudiengang im R\u00f6mischen Recht und den Rechten des Alten Orients (Scuola di Perfezionamento in Diritto Romano e Diritti dell\u2019Antico Oriente Mediterraneo) an \u201cLa Sapienza\u201d (1984). Als wissenschaftliche Assistentin war sie an der Universit\u00e4t Rom \u201cLa Sapienza\u201d t\u00e4tig, wo sie im R\u00f6mischen Recht mit einer zivilproze\u00dfrechtlichen Arbeit promovierte (1987).<\/p>\n<p>Es folgten diverse Aufenthalte in Deutschland (Freiburg und M\u00fcnchen) aufgrund von Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Italienischen Forschungsgemeinschaft (CNR) sowie der Ruf als \u201cRicercatore\u201d (Forschungdozentur auf Lebenszeit) an die Universit\u00e4t Padua. Von 1992 bis zu ihrer Berufung war sie als wissenschaftliche Assistentin bzw. Oberassistentin an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t in M\u00fcnchen t\u00e4tig, wo sie mit einer Arbeit \u00fcber r\u00f6misches Bereicherungsrecht habilitiert wurde (SS 1999). Es wurde ihr die venia legendi f\u00fcr die F\u00e4cher B\u00fcrgerliches Recht, R\u00f6misches Recht, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit und Rechtsvergleichung verliehen.<\/p>\n<p>Nach Vertretungen an der Universit\u00e4t des Saarlandes (SS 2000) und T\u00fcbingen (WS 2000\/01) hat sie seit dem SS 2001 den Lehrstuhl f\u00fcr Zivilrecht, R\u00f6misches Recht und Europ\u00e4ische Rechtsvergleichung an der Rechtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t des Saarlandes inne.<br \/>\nIhre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen des B\u00fcrgerlichen Rechts, des R\u00f6mischen Rechts und der Rechtsvergleichung. Neben der Gutachter-, Sachverst\u00e4ndigen- und Herausgebert\u00e4tigkeit ist ihre Vortragst\u00e4tigkeit zu erw\u00e4hnen, die sich auf Deutschland, Italien, Spanien, Schweiz, \u00d6sterreich, Gro\u00dfbritannien, Israel, Georgien, Bulgarien, Rum\u00e4nien, Ungarn, Polen, T\u00fcrkei, Japan und China erstreckt. Sie nimmt Gastprofessuren an der Universit\u00e4t des Baskenlandes, der Universit\u00e4t Catania und der Universit\u00e4t Autonome Madrid wahr; dar\u00fcber hinaus ist sie f\u00fcr vom DAAD finanzierten, Forschungspartnerschaften mit den Universit\u00e4ten Tiflis, Warschau und Sofia t\u00e4tig. Au\u00dferdem ist sie Mitherausgeberin des Corpus der r\u00f6mischen Rechtsquellen zur antiken Sklaverei (CRRS) der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur. Sie ist Mitglied des wissenschaftlichen Board der Zeitschrift IVRA, Mitgr\u00fcnderin der \u201eDeutsch-Georgische Zeitschrift f\u00fcr Rechtsvergleichung\u201c sowie der Fakult\u00e4tsreihe \u201eIurisprudentia Saraviensis\u201c.<\/p>\n<p>Zwischen 2008 bis 2019 war sie neben ihrem Kollegen Professor Dr. iur. Dr. rer. publ. Dr. h.c. mult. Michael Martinek Ko-Direktorin des <a href=\"http:\/\/www.ier.uni-saarland.de\/\">Instituts f\u00fcr Europ\u00e4isches Recht<\/a>. Seit M\u00e4rz 2019 ist sie dessen alleinige Direktorin. Ferner ist sie die Auslandsbeauftragte der Fakult\u00e4t sowie die Direktorin der Bibliothek der Fakult\u00e4t. Ab 2010 war sie Mitglied des Gr\u00fcndungsdirektoriums des Europa-Kollegs der Universit\u00e4t des Saarlandes (CEUS); von 2012-2018 war sie als gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktorin Vorsitzende des CEUS. Von 2012-2016 war sie Mitglied des Universit\u00e4tsrates der Universit\u00e4t des Saarlandes; seit 2012 ist sie Mitglied des St\u00e4ndigen Ausschusses des Deutschen Juristen-Fakult\u00e4tentages; im Juni 2017 wurde sie als stellvertretende Vorsitzende des DJFT gew\u00e4hlt. 2018 wurde ihr von der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universit\u00e4t Tiflis (TSU) die Ehrendoktorw\u00fcrde verliehen. Von 2018 bis 2020 war sie Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t des Saarlandes. Seit 2019 ist sie als Gr\u00fcndungs- und Vorstandsmitglied des Rechtswissenschaftlichen Zentrums f\u00fcr Europaforschung (RZE) t\u00e4tig; 2023 wurde sie als Vorsitzende des RZE gew\u00e4hlt. 2022 wurde sie vom Pr\u00e4sidenten der Universit\u00e4t des Saarlandes als Sonderbeauftragte der Universit\u00e4t f\u00fcr die Beziehungen mit Georgien ernannt. Im November 2020 wurde sie zur Vorsitzenden des Deutschen Juristen-Fakult\u00e4tentag (DJFT) gew\u00e4hlt; im Juni 2023 wurde sie in diesem Amt best\u00e4tigt. 2023 wurde sie wieder als gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktorin des CEUS gew\u00e4hlt. Ebenfalls im Jahr 2023 wurde ihr f\u00fcr das besondere Engagement im Rahmen der akademischen Beziehungen zwischen der Universit\u00e4t des Saarlandes und der staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universit\u00e4t Tiflis, die goldene Ehrenmedaille von der Universit\u00e4t in Tiflis verliehen. 2024 wurde sie von der Zhongnan University of Economics and Law in Wuhan, China als Wenlan Chair Professor ernannt. Abermals wurde sie im Juli 2025 zur Vorsitzenden des Deutschen Juristen-Fakult\u00e4tentag (DJFT) im Amt best\u00e4tigt. Die saarl\u00e4ndische Landesregierung und die SHS Foundation ernannten sie im November 2025 zur Saarlandbotschafterin.<\/p>\n<p>Angesichts einer gewissen Tendenz unserer Zeit zu oberfl\u00e4chlichen Verdikten und zu undurchdachten Entscheidungen gerade im wissenschaftspolitischen Bereich versucht sie seit Jahren nach dem Motto \u201cForschen statt faseln\u201d zu handeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana J. 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