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Warnung vor betrügerischen E-Mails

Bitte beachten Sie, dass in den vergangenen Tagen von unserer offiziellen E-Mailadresse gefälschte E-Mails mit Schadsoftware versendet wurden. Sollten Sie eine derartige E-Mail erhalten haben, öffnen Sie auf keinen Fall den Anhang. Betroffen sind, soweit wir wissen, insbesondere E-Mails in Bezug auf die Übungen im Bürgerlichen Recht. Solange dieser Hinweis online ist, werden wir davon absehen, E-Mails an Studenten zu verschicken.

Rückgabe der Wiederholungsklausuren

Die Wiederholungsklausuren in den Veranstaltungen „Rechts- und Verfassungsgeschichte I“ und „Rechtsvergleichung“ können am Lehrstuhl abgeholt werden. Fremde Klausuren werden nur bei Vorlage einer schriftlichen Vollmachtsurkunde ausgegeben.

Hinweis zur Vorlesung Rechts- und Verfassungsgeschichte I

Die Vorlesung Rechts- und Verfassungsgeschichte I beginnt erst in der zweiten Vorlesungswoche (24.10.19).

Seminar zum römischen Recht im WS 2019/20

Das im Wintersemester 2019/20 angebotene Seminar „Zum Verhältnis von Recht und Geschichtsschreibung: Juristische Begrifflichkeit außerhalb der juristischen Quellen“ wird sich insbesondere den Texten des Geschichtsschreibers Livius widmen. Weitere Informationen können Sie hier einsehen.

LL.M.-Studiengang

Infolge der Emeritierung von Prof. Dr. iur. Dr. rer. publ. Dr. h.c. mult. Michael Martinek ist Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana Chiusi jetzt verantwortlich für den LL.M.-Studiengang „Master of Law (LL.M.) im Deutschen Recht und in der Europäischen Rechtsvergleichung“. Für mehr Informationen bitte hier klicken.

Italientag der Historiker der Universitäten des Saarlandes und Trier

Professor Dr. Dr. h.c. Tiziana J. Chiusi hat am 18. Juli im Rahmen des Italientags der Historiker der Universitäten des Saarlandes und Trier einen Vortrag zum Thema „Italia und Germania: juristische Wechselwirkungen“ gehalten. Das Programm des Italientags finden Sie hier.

4. Deutsch-Georgisches Kolloquium im Privatrecht in Georgien

In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universität Tiflis und der Tbilisi Open University (Georgien) fand vom 28.09-29.09.2018 das 4. Deutsch-Georgische Kolloquium im Privatrecht in Tiflis statt. Thema dieses Kolloquiums war das georgische Sachenrecht. Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana J. Chiusi behandelte in ihrem Vortrag eine momentan von der georgischen Rechtsprechung und Doktrin intensiv diskutierte Frage, nämlich wie sich eine Entscheidung des Verfassungsgerichts Georgiens, nach der der gutgläubige Eigentumserwerb an Immobilien nicht stattfinden kann, wenn nicht auch der Existenz eines Widerspruchs Rechnung getragen wird. Vor diesem Hintergrund erörterte sie den gutgläubigen Eigentumserwerb an Immobilien und unterzog die diesbezüglichen Entwicklungen im georgischen Zivilrecht einer kritischen Untersuchung. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass die Abschaffung bzw. Abschwächung der Sicherungsmechanismen (notarielle Beurkundung, Bewilligungsgrundsatz und Widerspruch) zu einem Zustand gravierender Rechtsunsicherheit geführt hat und empfahl dem georgischen Gesetzgeber dringend, diese Mechanismen wieder einzuführen. In der Zwischenzeit solle die georgische Rechtsprechung die Normen zum Widerspruch nach deutschem Vorbild auslegen, um eine ständig drohende Quasi-Enteignung der Grundstückseigentümer zu verhindern.

Das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis im deutsch-georgischen Vergleich wurde von Esra-Leon Limbacher, LL.M. (Exeter) (Voraussetzungen und Systematik) und Christopher Ries, lic. en droit (Verwendungsersatzansprüche) behandelt. Michael Jung sprach in seinem Vortrag über den zivilrechtlichen Immissionsschutz in BGB und im georgischen Zivilgesetzbuch.

Von georgischer Seite zählten Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zu den Rednern, darunter die stellvertretende Präsidentin des Obersten Georgischen Gerichtshofes. Viele Studenten, aber auch Rechtsanwälte und Richter nahmen an den anschließenden regen Diskussionen teil und nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit deutschen Juristen.

Verleihung der Ehrendoktorwürde

Prof. Dr. Dr. h.c. Chiusi wurde von der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universität Tiflis (Georgien) in Anerkennung ihrer aktiven Zusammenarbeit mit der Universität und der Förderung der akademischen Exzellenz der Studenten sowie der juristischen Fakultät die Ehrendoktorwürde verliehen. Die Zeremonie fand am 27. September 2018 am Rande des 4. Deutsch-Georgischen Kolloquiums im Privatrecht statt.