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Wir freuen uns sehr, Sie im Wintersemester zu unseren Lehrveranstaltungen wieder am Campus begrüßen zu dürfen. Für einen sicheren und reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen beachten Sie bitte die Hinweise des Präsidiums.

Seminar im römischen Recht

Das im Wintersemester 2021/22 angebotene Seminar „Teilhabe trotz Beschränkung: Aspekte und Fragen der Geschäftsfähigkeit im römischen Recht“ wird insbesondere die Problemstellungen der Teilnahme am Rechtsverkehr und die von den römischen Juristen erarbeiteten Lösungswege untersuchen. Weitere Informationen zum Seminar können Sie hier einsehen.

Neubearbeitung des Schenkungsrechts in J. von Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch

Die Kommentierung des Schenkungsrechts durch die Lehrstuhlinhaberin in „dem“ Standard-Kommentar zum Zivilrecht, dem „Staudinger“, ist mittlerweile in der zweiten Auflage (2021) erschienen und wird in der Onlineausgabe fortgesetzt aktualisiert. Die Onlineausgabe des Staudingers ist über juris abrufbar. Für Studierende der UdS ist der Zugang aus dem Universitätsnetzwerk kostenfrei möglich. Den Einwahllink finden Sie in der digitalen Bibliothek auf der Webseite des Deutsch Europäischen Juridicums.

Deutsch-bulgarisches Symposium

Im Rahmen der Bulgarien-Tage am Institut für Europäisches Recht fand am 4. und 5. Februar ein deutsch-bulgarisches Symposium zu „Fragen des deutschen und des bulgarischen Privatrechts in rechtsvergleichender Perspektive“ statt. Das Tagungsprogramm können Sie hier einsehen.

5. Deutsch-Georgisches Kolloquium im Privatrecht

In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universität Tiflis (Georgien) fand vom 28.10.-31.10.2019 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät das 5. Deutsch-Georgische Kolloquium im Privatrecht statt. Thema dieses Kolloquiums war das georgische außervertragliche Haftungsrecht. Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana J. Chiusi sprach in ihrem Vortrag über deliktische Generalklauseln und konkreten Rechtsgüterschutz, wobei sie feststellte, dass sich die georgische Rechtsordnung, im Gegensatz zum BGB, mit Art. 992 ZGB für eine umfassende deliktische Generalklausel entschieden hat. Unter Heranziehung anderer deliktischer Generalklauseln, u.a. aus dem französischen und italienischen Recht, stellte sie die Vor- und Nachteile deliktischer Generalklauseln bzw. konkreten Rechtsgüterschutzes dar.

Aufbauend auf dieser Einführung wurde im Anschluss an Prof. Dr. Irakli Burdulis Vortrag über die „Deliktische Haftung der Unternehmensleitung gegenüber Dritten in rechtsvergleichender Hinsicht“ erörtert, inwieweit Lösungswege der deutschen Rechtswissenschaft auf ein System Anwendung finden können, das eine deliktische Generalklausel kennt.

Demetre Egnatashvilis Beitrag über „Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers de lege ferenda“ knüpfte direkt daran an und stellte den aktuellen georgischen Reformentwurf vor.

Von intensiver Diskussion innerhalb der jungen georgischen Zivilrechtswissenschaft zeugte auch der Vortrag von Ass.-Prof. Dr. Giorgi Rusiashvili, der die Problematik des Ersatzes reiner Vermögensschäden behandelte und dabei die Festlegung von Verhaltenspflichten der Aufstellung von Schutznormen gegenüberstellte.

Einen Fall der dem deutschen Recht unbekannten Haftung für fremdes Verschulden behandelte Lado Sirdadzes Vortrag über die „Geschäftsherrenhaftung nach Art. 997 ZGB“.

Den letzten Themenkomplex stellten Vorträge über die Gefährdungshaftung dar. „Die Grundlagen der Gefährdungshaftung“ stellte Christopher Ries vor, der dabei insbesondere die Normierung einzelner Gefährdungshaftungstatbestände im georgischen Recht untersuchte und auf mögliche Probleme einging. Die einzelnen Gefährdungshaftungstatbestände untersuchten außerdem Max Frenzel, der die deutschen und georgischen Regelungen der Produkthaftung verglich, sowie Daniela Wolff, die in ihrem Vortrag über die Haftung des Kfz-Halters u.a. terminologische Schwachstellen der georgischen Regelung ausfindig machen konnte.

LL.M.-Studiengang

Infolge der Emeritierung von Prof. Dr. iur. Dr. rer. publ. Dr. h.c. mult. Michael Martinek ist Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana Chiusi jetzt verantwortlich für den LL.M.-Studiengang „Master of Law (LL.M.) im Deutschen Recht und in der Europäischen Rechtsvergleichung“. Für mehr Informationen bitte hier klicken.