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Materialien zur Vorlesung und den Tutorien in Sachen- und Kreditsicherungsrecht

Die Materialien zu der Vorlesung und den Tutorien in Sachen- und Kreditsicherungsrecht können Sie sich hier herunterladen. Bitte beachten Sie, dass es sich um einen passwortgeschützten Bereich handelt. Das Passwort für die Vorlesungsmaterialien gilt auch für die Materialien der Tutorien. Dieses können Sie sich per Email anfordern.
Wir möchten nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die zur Verfügung gestellten Unterlagen keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben und die Präsenz in der Vorlesung nicht ersetzen.

Seminar im Römischen Recht

Das im Sommersemester 2022 angebotene Seminar „Verschulden und lex Aquilia. Auf den Spuren der Europäischen Deliktshaftung“ wird insbesondere die Wurzeln der am Verschulden orientierten Schadensersatzregelungen untersuchen. Weitere Informationen zum Seminar können Sie hier einsehen.

Klausurrückgabe

Die Klausuren in Rechtsvergleichung und Rechts- und Verfassungsgeschichte I können ab sofort am Lehrstuhl in Zimmer 2.73 oder 2.74.1 zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.

Gastvortrag von Prof. Dr. Pedro-José Bueso Guillén

Im Rahmen meines Veranstaltungskurses „Rechtsvergleichung“ wird Prof. Dr. Pedro-José Bueso Guillén, Universidad Zaragoza, als Gast des Instituts für Europäisches Recht am 19.01.2022 eine Vorlesung über das Thema „Eigentumsübertragung im spanischen Recht“ halten. Wie gewohnt wird die Vorlesung von 12.00 – 14.00 Uhr in hybrider Form, also im Hörsaal 0.23 in Präsenz sowie parallel über die Plattform Microsoft-Teams, angeboten. Die Vorlesung von Prof. Bueso Guillén ist Bestandteil des Programms meines Veranstaltungskurses. Selbstverständlich sind sonstige Interessierte herzlich eingeladen.

Wahl zur Vorsitzenden des Deutschen Juristen-Fakultätentags

Auf dem 100. Deutschen Juristen-Fakultätentag (DJFT), der am 18. und 19. November in Karlsruhe stattfand, wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana J. Chiusi zur Vorsitzenden gewählt. Sie war bereits seit 2012 Mitglied des Ständigen Ausschusses, hatte seit 2017 das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden inne und übernahm den Vorsitz im Jahr 2020 als erste Frau in der 100-jährigen Geschichte des DJFT von Prof. Dr. Joachim Lege, der sich gesundheitsbedingt zurückziehen musste. Nun wurde sie einstimmig im Amt bestätigt.
Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana J. Chiusi führt damit die Vereinigung der 45 deutschen Juristischen Fakultäten, erweitert um zehn deutschsprachrige Fakultäten aus Österreich, der Schweiz und Ungarn, an. Der DJFT vertritt die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit und wirkt auf die politische Willensbildung, u.a. durch das Gespräch mit Parlamenten, Behörden, Wissenschaftsorganisationen und Verbänden, ein. Er steht in regem Kontakt mit den Justiz-Ministerien des Bundes und der Länder, den Landesjustizprüfungsämtern sowie europäischen und ausländischen Einrichtungen. Zum Internetauftritt des DJFT gelangen Sie hier.

v.li.: Prof. Dr. Doris König, Vizepräsidentin BVerfG, Prof. Dr. Dr. h.c. Tizina Chiusi, Vorsitzende DJFT und Dr. Margaratha Sudhof, Staatsekretärin BMJV

Neubearbeitung des Schenkungsrechts in J. von Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch

Die Kommentierung des Schenkungsrechts durch die Lehrstuhlinhaberin in „dem“ Standard-Kommentar zum Zivilrecht, dem „Staudinger“, ist mittlerweile in der zweiten Auflage (2021) erschienen und wird in der Onlineausgabe fortgesetzt aktualisiert. Die Onlineausgabe des Staudingers ist über juris abrufbar. Für Studierende der UdS ist der Zugang aus dem Universitätsnetzwerk kostenfrei möglich. Den Einwahllink finden Sie in der digitalen Bibliothek auf der Webseite des Deutsch Europäischen Juridicums.

Deutsch-bulgarisches Symposium

Im Rahmen der Bulgarien-Tage am Institut für Europäisches Recht fand am 4. und 5. Februar ein deutsch-bulgarisches Symposium zu „Fragen des deutschen und des bulgarischen Privatrechts in rechtsvergleichender Perspektive“ statt. Das Tagungsprogramm können Sie hier einsehen.

5. Deutsch-Georgisches Kolloquium im Privatrecht

In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universität Tiflis (Georgien) fand vom 28.10.-31.10.2019 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät das 5. Deutsch-Georgische Kolloquium im Privatrecht statt. Thema dieses Kolloquiums war das georgische außervertragliche Haftungsrecht. Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana J. Chiusi sprach in ihrem Vortrag über deliktische Generalklauseln und konkreten Rechtsgüterschutz, wobei sie feststellte, dass sich die georgische Rechtsordnung, im Gegensatz zum BGB, mit Art. 992 ZGB für eine umfassende deliktische Generalklausel entschieden hat. Unter Heranziehung anderer deliktischer Generalklauseln, u.a. aus dem französischen und italienischen Recht, stellte sie die Vor- und Nachteile deliktischer Generalklauseln bzw. konkreten Rechtsgüterschutzes dar.

Aufbauend auf dieser Einführung wurde im Anschluss an Prof. Dr. Irakli Burdulis Vortrag über die „Deliktische Haftung der Unternehmensleitung gegenüber Dritten in rechtsvergleichender Hinsicht“ erörtert, inwieweit Lösungswege der deutschen Rechtswissenschaft auf ein System Anwendung finden können, das eine deliktische Generalklausel kennt.

Demetre Egnatashvilis Beitrag über „Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers de lege ferenda“ knüpfte direkt daran an und stellte den aktuellen georgischen Reformentwurf vor.

Von intensiver Diskussion innerhalb der jungen georgischen Zivilrechtswissenschaft zeugte auch der Vortrag von Ass.-Prof. Dr. Giorgi Rusiashvili, der die Problematik des Ersatzes reiner Vermögensschäden behandelte und dabei die Festlegung von Verhaltenspflichten der Aufstellung von Schutznormen gegenüberstellte.

Einen Fall der dem deutschen Recht unbekannten Haftung für fremdes Verschulden behandelte Lado Sirdadzes Vortrag über die „Geschäftsherrenhaftung nach Art. 997 ZGB“.

Den letzten Themenkomplex stellten Vorträge über die Gefährdungshaftung dar. „Die Grundlagen der Gefährdungshaftung“ stellte Christopher Ries vor, der dabei insbesondere die Normierung einzelner Gefährdungshaftungstatbestände im georgischen Recht untersuchte und auf mögliche Probleme einging. Die einzelnen Gefährdungshaftungstatbestände untersuchten außerdem Max Frenzel, der die deutschen und georgischen Regelungen der Produkthaftung verglich, sowie Daniela Wolff, die in ihrem Vortrag über die Haftung des Kfz-Halters u.a. terminologische Schwachstellen der georgischen Regelung ausfindig machen konnte.

LL.M.-Studiengang

Infolge der Emeritierung von Prof. Dr. iur. Dr. rer. publ. Dr. h.c. mult. Michael Martinek ist Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana Chiusi jetzt verantwortlich für den LL.M.-Studiengang „Master of Law (LL.M.) im Deutschen Recht und in der Europäischen Rechtsvergleichung“. Für mehr Informationen bitte hier klicken.